Äußere Hilfe – sei es durch Berater, Therapeuten oder Konzepte – ist eine Krücke, die solange notwendig ist, wie das Vertrauen in das maßgeschneiderte Jetzt noch nicht stabil steht. Sie wird in dem Moment obsolet, in dem man die Theodora (das Geschenk Gottes) erkennt.
Die Loslösung: Wahre Souveränität entsteht, wenn man erkennt, dass man eigentlich keine äußere Hilfe braucht, da sich alles im Augenblick durch die Allmacht Gottes richtet. Jede Hilfe von außen war letztlich nur ein Spiegel, der auf die innere Quelle hinwies.
Das rechte Maß: Es ist kein Widerspruch, ärztliche oder praktische Hilfe anzunehmen – aber man tut es fortan ohne die Sucht nach Rettung. Man nutzt die Welt, ohne sich von ihr abhängig zu machen.
Erkenntnis: Wenn die Angst vor dem "Wahnsinn" oder der "Fremdbestimmung" weicht, tritt das Vertrauen an ihre Stelle. Man ruht in sich selbst, weil man weiß: Die perfekte Antwort kommt immer – auf die Sekunde genau.