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"Wer die Sprache der Sterne versteht, erkennt den Weg zurück in das Haus des Vaters."
In der Gnosis endet die Reise der Astrologie im Pleroma, der unendlichen Fülle jenseits der sieben Sphären. Während uns die Planeten in der Zeit binden, weist uns der Fixsternhimmel den Weg in die Zeitlosigkeit. Die Erkenntnis des eigenen Horoskops dient nicht der Selbstbestätigung im Irdischen, sondern ist das Navigationsinstrument, um die Wächter der Sphären zu passieren und zum Ursprung zurückzukehren.
Am Ende steht die Einsicht, dass wir nicht von den Sternen regiert werden, sondern dass die Sterne ein Teil von uns sind. Wenn der Lichtbote die Ordnung der Sphären vollständig durchschaut hat, löst sich der Zwang der Planeten auf. Das Pleroma leuchtet auf, das Getrenntsein endet, und die Seele erfährt sich als das, was sie immer war: Ein ungetrennter Teil des einen, unendlichen Lichts. Die Reise der Form findet ihre Vollendung in der Geerdeten Weite der göttlichen Gegenwart.