ZU DEN FAQS

08 // Ist jedes Ding ein Portal? – Das Wort als Durchgang

Jedes Ding, jeder Gegenstand ist ein Portal – und verbirgt zugleich den Durchgang in sich. Um dies zu verstehen, müssen wir tief in das Wesen des Wortes eintauchen. Das Sanskrit-Wort für Tor, Dvara (dva-ra), trägt den Zahlenwert 248. Dies ist der äußere Wert von Abraham, dem Gott das „He“ (die Sichtweise) anfügte. Das Portal ist der Moment, in dem das geschlossene Prinzip (Abram) zur Sichtbarkeit wird.

Interessanterweise ist 248 auch der Wert für „Lehm“ (Chemer) – die Materie dieser Erde. Ein Portal funktioniert nur, wenn beide Richtungen gegeben sind: Innen und Außen. Im Wort Portal steckt das Wort POLAR; das „T“ (Taw) bleibt als Symbol für die Erscheinung, das Manifeste, übrig. Aus der Polarität entsteht die Möglichkeit, durch das Portal wird sie Wirklichkeit.

Hebraisiert man das Wort Portal (P-ORT-AL), erkennt man Pe (Mund/Sprache) und AL (Gott). Das Portal ist der Ort, an dem das Wort zur Manifestation wird. Jedes Wort ist ein Portal, aus dem sich die Dinge gestalten. Sogar der Name PeTeR / VaTeR ist darin verborgen. Die Wurzel für Wort (WRT) ist identisch mit Vater (VRT) – beide tragen den Wert 215, genau wie das Wort Plasma. Das Wort ist der Vater aller Dinge, das gestaltende Ur-Plasma.

In der arithmetischen Sichtweise ergibt PORTAL den Wert 717. Die 7 steht für die Vielheit und Vollendung, während die 1 in der Mitte den Übergang zum „Achten Tag“ markiert – dem unsichtbaren Ursprung. 7+1+7 ergibt 15, den Zahlenwert von JH (Gott). Jedes Mal, wenn wir sprechen, öffnen wir ein Portal zwischen den Welten.

Im Sefiroth-Baum ist Daath das zentrale Portal. Es ist das Bewusstseinsscharnier zwischen dem Empfang des Lichts in der Tiefe (Daath Elyon) und seiner Manifestation in der Welt (Daath Tachton). Hier geschieht der eigentliche Durchtritt vom Geist in die Form.

ÜBERSICHT