Das Prinzip des Geschlechts
DAS SCHÖPFERISCHE PAAR
"Geschlecht ist in allem; alles hat männliche und weibliche Prinzipien."
Dieses Prinzip lehrt uns, dass für jede Form der Schöpfung – ob physisch, geistig oder seelisch – zwei Energien notwendig sind. Das männliche Prinzip (der Wille, der Zeuger) gibt den Impuls, während das weibliche Prinzip (das Empfangende, die Gebärerin) diesen Impuls aufnimmt und in Form gießt.
Nichts kann ohne dieses Zusammenspiel entstehen. In unserem Geist entspricht das männliche Prinzip dem Bewusstsein (dem logischen Willen), und das weibliche Prinzip dem Unterbewusstsein (der schöpferischen Matrix). Wahre Manifestation geschieht nur dann, wenn der bewusste Wille den Samen in das fruchtbare Feld des Unterbewusstseins legt.
Die heilige Hochzeit: Wer diese Gesetzmäßigkeit versteht, hört auf, mit dem "Kopf durch die Wand" zu wollen. Er lernt, den Samen seiner Absicht (z.B. die 333) in die Stille seines Seins zu pflanzen und geduldig zu warten, bis die Matrix die Form hervorbringt. Es ist das Spiel von Geben und Nehmen, von Licht und Raum, das den Tanz der Schöpfung am Laufen hält.