ÜBER : DAS BUCH VON THOTH
Das Buch von Thoth ist ein fiktives Buch der Magie, das vom Gott Thoth selbst geschrieben wurde und in einem alten ägyptischen Kurzroman aus der ptolemäischen Zeit erscheint, der als Setne Khamwas und Naneferkaptah oder Setne I, bekannt ist.
Das Buch von Thoth ist ein fiktives Buch der Magie, das vom Gott Thot selbst geschrieben wurde und in einer alten ägyptischen Kurzgeschichte aus der ptolemäischen Zeit erscheint, die als "Setne Khamwas und Naneferkaptah" oder "Setne I" bekannt ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thot
Das Buch enthält zwei Zaubersprüche, von denen einer dem Leser erlaubt, die Sprache der Tiere zu verstehen, und der andere dem Leser erlaubt, die Götter selbst wahrzunehmen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Book_of_Thoth
Setne Khamwas und Naneferkaptah sind die Hauptfiguren dieser Geschichte. Setne Khamwas ist ein Charakter, der auf dem historischen Prinzen Khaemwaset basiert, dem vierten Sohn von Ramses II und dem Hohenpriester des Ptah in Memphis.
https://www.worldhistory.org/article/1054/the-tales-of-prince-setna
Er war ein sehr gelehrter Schreiber und Magier, der seine Zeit mit dem Studium alter Denkmäler und Bücher verbrachte. Er stahl das Buch von Thoth aus dem Grab von Naneferkaptah, trotz des Widerstands vom Geist von Naneferkaptah und seiner Frau Ahwere.
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Setne traf dann eine schöne Frau, die ihn verführte, seine Kinder zu töten und sich vor dem Pharao zu erniedrigen.
Naneferkaptah war ein Prinz aus der fernen Vergangenheit, der das Buch von Thot durch eine Reihe von Prüfungen erworben hatte. Er musste gegen den Gott Thot selbst im Spiel Senet antreten und gewann nach drei Versuchen. Er musste auch das Buch aus einem eisernen Kasten holen, der in einem anderen Kasten aus Bronze, Silber, Gold und Lapislazuli eingeschlossen war. Er musste auch die Wächter des Buches besiegen: einen Schlangen-, einen Feuer- und einen Krokodilsdämon.
Für den Besitz des Buches musste er jedoch einen hohen Preis zahlen: Er verlor seine Frau Ahwere und seinen Sohn Merib durch einen Unfall auf dem Nil und wurde schließlich selbst getötet von einem Priester von Isis, der ihm einen Wachsskorpion in die Wunde steckte. Er wurde in Memphis begraben, während seine Frau und sein Sohn in Koptos bestattet wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thoth
Auszüge aus dem Buch von Thoth:
Dialog zwischen Thoth und Derjenige~der~das~Wissen~liebt:
Thoth: Ich möchte dich fragen: Was ist das Geheimnis des Himmels? Was ist das Geheimnis der Erde? Was ist das Geheimnis des Duat?
Derjenige~der~Wissen~liebt: Das Geheimnis des Himmels ist die Ordnung. Das Geheimnis der Erde ist die Fülle. Das Geheimnis des Duat ist die Wiedergeburt.
Thoth: Du hast wahr gesagt. Die Ordnung ist das Gesetz, das den Himmel regiert und die Sterne lenkt. Die Fülle ist die Gabe, die die Erde nährt und die Pflanzen wachsen lässt. Die Wiedergeburt ist die Hoffnung, die das Duat bietet und die Seelen erlöst.
Derjenige~der~Wissen~liebt: Ich möchte dich fragen: Wie kann ich die Ordnung bewahren? Wie kann ich die Fülle genießen? Wie kann ich die Wiedergeburt erreichen?
Thoth: Du kannst die Ordnung bewahren, indem du das Maat erfüllst. Du kannst die Fülle genießen, indem du dich selbst verwandelst. Du kannst die Wiedergeburt erreichen, indem du mich anrufst.
Derjenige~der~Wissen~liebt: Ich möchte das Maat erfüllen. Ich möchte mich selbst verwandeln. Ich möchte dich anrufen.
Zaubersprüche aus dem Buch von Thoth:
Das Buch des Thoth enthält zwei Zaubersprüche, von denen einer dem Leser erlaubt, die Sprache der Tiere zu verstehen, und der andere dem Leser erlaubt, die Götter selbst wahrzunehmen.
Der erste Zauberspruch lautet:
Wenn du die Sprache der Tiere verstehen willst, sprich diese Worte: "Thot, der Herr der Schrift und des Wissens, öffne mir die Ohren und das Herz, damit ich die Stimmen aller Lebewesen hören und verstehen kann. Lass mich ihre Freude und ihren Schmerz teilen, ihre Weisheit und ihre Torheit erkennen. Lass mich ihr Freund und nicht ihr Feind sein. So sei es."
Der zweite Zauberspruch lautet:
Wenn du die Götter selbst wahrnehmen willst, sprich diese Worte: "Thot, der Herr der Magie und des Mondes, öffne mir die Augen und den Geist, damit ich die verborgenen Kräfte des Universums sehen und spüren kann. Lass mich ihre Schönheit und ihre Macht bewundern, ihre Gnade und ihren Zorn fürchten. Lass mich ihr Diener und nicht ihr Gegner sein. So sei es."
Dialog zwischen Setne und Naneferkaptah oder den zwischen Setne und Ahwere:
Der Dialog zwischen Setne und Naneferkaptah beginnt, nachdem Setne das Buch von Thot in der Grabkammer von Naneferkaptah gefunden hat. Er will es an sich nehmen, aber Naneferkaptah erscheint als Geist und versucht ihn davon abzuhalten. Er sagt zu ihm:
Setne fragt ihn, wie er das Buch bekommen hat und was ihm passiert ist. Naneferkaptah erzählt ihm seine Geschichte:
"Ich war der Sohn von Pharao Mernebptah und der Bruder und Ehemann von Ahwere. Wir liebten uns sehr und hatten einen Sohn namens Merib. Eines Tages hörte ich von einem Buch, das von Thot selbst geschrieben wurde und große Macht verlieh. Ich wollte es unbedingt haben und machte mich auf die Suche danach. Ich fand heraus, dass es am Grund des Nils bei Koptos versteckt war, in einer Kiste aus Eisen, die in einer Kiste aus Bronze war, die in einer Kiste aus Zedernholz war, die in einer Kiste aus Ebenholz und Elfenbein war, die in einer Kiste aus Silber war, die in einer Kiste aus Gold war. Und um die Kisten herum waren Schlangen und Skorpione und alle Arten von giftigen Tieren."
"Ich ging nach Koptos mit meiner Frau und meinem Sohn und brachte viele Opfergaben für die Götter mit. Ich mietete mir ein Boot und fuhr auf den Nil hinaus. Ich sprach einen Zauberspruch, der mir erlaubte, unter Wasser zu atmen, und tauchte hinab zum Grund des Flusses. Ich fand die Kisten und öffnete sie eine nach der anderen, bis ich das Buch von Thot in meinen Händen hielt. Es war wunderschön und leuchtete wie die Sonne. Ich las darin und fand zwei Zaubersprüche: einen, um die Sprache der Tiere zu verstehen, und einen, um die Götter selbst zu sehen."
"Ich war so glücklich, dass ich das Buch gefunden hatte, dass ich vergaß, auf die Schlangen und Skorpione zu achten, die mich angriffen. Ich wurde mehrmals gebissen und gestochen, aber ich spürte keinen Schmerz. Ich schwamm zurück zum Boot mit dem Buch unter meinem Arm. Als ich an Bord kam, sah ich meine Frau und meinen Sohn tot auf dem Boden liegen. Sie waren auch von den Schlangen und Skorpionen getötet worden. Ich war so verzweifelt, dass ich mich selbst töten wollte, aber das Buch sprach zu mir und sagte: 'Nimm dich nicht selbst das Leben. Du wirst deine Frau und deinen Sohn wiedersehen. Bring sie nach Memphis und begrabe sie in meinem Grab. Dann wirst du bei ihnen sein.' Ich tat, was das Buch mir sagte, und brachte die Leichen meiner Familie nach Memphis. Ich ließ sie in meinem Grab einbalsamieren und legte das Buch zwischen ihnen ab. Dann starb ich auch an den Wunden, die mir die Schlangen und Skorpione zugefügt hatten."
Setne hört die Geschichte von Naneferkaptah mit Mitleid an, aber er will immer noch das Buch haben. Er sagt zu ihm:
"Naneferkaptah, deine Geschichte ist sehr traurig, aber ich kann nicht auf dieses Buch verzichten. Es ist zu kostbar für mich als Schreiber und Magier. Gib es mir freiwillig oder ich werde es dir mit Gewalt nehmen."
Naneferkaptah ist wütend über Setnes Frechheit und fordert ihn zu einem Spiel heraus:
Setne nimmt die Herausforderung an und beginnt das Spiel. Aber er merkt bald, dass er keine Chance hat. Jedes Mal, wenn er eine Figur verliert, bekommt er einen Schlag ins Gesicht oder einen Tritt in den Bauch. Er wird immer mehr verprügelt und gedemütigt, aber er gibt nicht auf.
Der Dialog zwischen Setne und Ahwere beginnt, nachdem Setne das Schachspiel verloren hat und bewusstlos auf dem Boden liegt. Ahwere erscheint als Geist und spricht zu ihm:
"Setne, du bist ein Narr, wenn du dieses Buch haben willst. Es gehört meinem Mann Naneferkaptah und mir und unserem Sohn Merib. Wir haben einen hohen Preis dafür bezahlt, es zu bekommen. Es hat uns unser Leben gekostet. Wenn du es nimmst, wirst du auch Unglück erleiden."
Setne kommt wieder zu sich und sieht Ahwere vor sich stehen. Er ist von ihrer Schönheit verzaubert und vergisst das Buch. Er sagt zu ihr:
"Ahwere, du bist die schönste Frau, die ich je gesehen habe. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt. Lass mich dein Mann sein und lass mich dich küssen."
Ahwere ist empört: "Setne, du bist ein Lügner und ein Betrüger. Du liebst mich nicht, du begehrst nur meinen Körper. Du hast eine Frau und vier Kinder zu Hause, die dich lieben und brauchen. Wie kannst du sie so verraten? Schämst du dich nicht?"
Setne ist von seiner Leidenschaft geblendet: "Ahwere, ich kümmere mich nicht um meine Frau und meine Kinder. Ich will nur dich. Gib mir einen Kuss und ich werde alles tun, was du willst."
Ahwere beschließt, ihn eine Lektion zu erteilen: "Setne, wenn du mich wirklich liebst, dann musst du mir einen Gefallen tun. Du musst nach Koptos gehen und die Leichen meines Sohnes Merib und von mir holen. Du musst sie nach Memphis bringen und sie neben meinem Mann Naneferkaptah in seinem Grab bestatten. Dann werde ich dein sein."
Setne verspricht es ihr und macht sich auf den Weg nach Koptos.
Auszüge aus der Geschichte Setne I (Fortsetzung):
Die Geschichte handelt von dem Prinzen Setne Khamwas, einem Charakter, der auf dem historischen Prinzen Khaemwaset basiert. Er war ein sehr gelehrter Schreiber und Magier. Eines Tages hörte er von der Existenz des Buches von Thoth, das im Grab eines Prinzen namens Naneferkaptah aufbewahrt wurde.
Nach langer Suche fand Setne Khamwas das Grab und betrat es. Er sah das Buch von Thoth, das ein starkes Licht ausstrahlte. Aber die Geister erhoben sich. Ahwere erzählte ihm, wie ihr Mann das Buch erworben hatte und wie sie alle dafür mit ihrem Leben bezahlt hatten.
Sie beginnt ihre Geschichte damit, dass sie und Naneferkaptah Bruder und Schwester waren und heiraten wollten. Später gelang es ihnen doch heimlich zu heiraten. Als Naneferkaptah vom Buch von Thoth hörte, beschloss er es zu suchen. Er fand es auf einer Insel im Meer unter dem Schutz einer großen Schlange. Er kämpfte gegen die Schlange und tötete sie mit einem Zauberstab aus Kupfer.
Er öffnete den Schrein und nahm das Buch heraus. Er las den ersten Zauberspruch und konnte die Sprache der Vögel, der Fische und aller Tiere verstehen. Er las den zweiten Zauberspruch und sah die Sonne in ihrem Glanz und die Götter in ihrer Gestalt. Aber Thoth war wütend, dass sein Buch gestohlen worden war, und er beschwerte sich bei Re. Re sagte ihm, dass er Naneferkaptah und seine Familie bestrafen würde.
Naneferkaptah segelte zurück nach Memphis und erzählte seiner Frau Ahwere von dem Buch. Sie war begeistert und las es auch. Aber dann begann das Unglück. Ihr Sohn Merib wurde von einem Krokodil gefressen. Sie begruben ihn in Koptos. Auf dem Rückweg starb Ahwere an einem Fieber. Naneferkaptah war verzweifelt. Er begrub seine Frau neben seinem Sohn und segelte wieder nach Memphis. Er versteckte das Buch in seinem Zimmer.
Aber Naneferkaptah konnte nicht glücklich sein. Eines Tages kam ein Segelboot vorbei, auf dem eine schöne Frau war. Sie verliebte sich in ihn, aber er lehnte ab. Die Frau war wütend und beschloss, sich an Naneferkaptah zu rächen. Sie ging zu einem Zauberer namens Ahura und bat ihn um einen Liebeszauber. Ahura machte einen Wachspuppenzauber und steckte eine Nadel in das Herz des Bildes von Naneferkaptah. Sofort fühlte er eine starke Liebe für die Frau.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thoth
https://en.wikipedia.org/wiki/Book_of_Thoth
https://www.amazon.de/Thoth-Bücher
Die Geschichte geht so weiter: Setne wurde von der schönen Frau, die sich als Tabubue herausstellte, einer Zauberin aus dem Norden, betrogen. Sie hatte ihm eine Illusion vorgespielt. Setne erkannte seinen Fehler und kehrte zu dem Grab von Naneferkaptah zurück, um das Buch zurückzugeben.
Ahwere und Naneferkaptah dankten ihm für seine Reue. Sie sagten ihm, dass er das Buch behalten könne, wenn er ihnen einen Gefallen tun würde: Er sollte ihre Mumien aus Koptos nach Memphis bringen. Setne willigte ein. Er musste gegen ein riesiges Krokodil kämpfen, die Priester von Isis überzeugen und einen Sturm auf dem Nil überstehen. Schließlich gelang es ihm. Er gab das Buch zurück, doch Naneferkaptah sagte ihm, dass er es behalten könne, wenn er es nur für gute Zwecke benutzen würde.
https://www.worldhistory.org/article/1054/the-tales-of-prince-setna
https://www.jstor.org/stable/10.1086/649612
Setne Khamwas und Si-Osire (Setne II):
Der zweite Teil handelt von dem Sohn von Setne, Si-Osire, der mystische Talente besitzt. Setne und Si-Osire beobachten zwei Begräbniszüge - einen von einem reichen Mann und einen von einem armen Mann. Si-Osire bietet an, seinem Vater das Schicksal der beiden zu zeigen.
Sie besuchen das Duat, das Land der Toten. Sie sehen gequälte Seelen und eine Gerichtshalle, wo Osiris, Anubis und Thoth Gericht halten. Si-Osire erklärt seinem Vater: Der reich gekleidete Mann bei Osiris war der arme Mann von der Erde. Der reiche Mann hingegen war der Elende, auf dessen Auge das Tor ruhte. Die Moral: "Wer auf Erden gütig ist, dem ist man im Jenseits gütig. Und wer böse ist, dem ist man böse."
https://en.wikipedia.org/wiki/Setne_Khamwas_and_Si-Osire
Ausschnitt aus den magischen Texten:
Beispiel für einen demotischen Text (Papyrus Carlsberg 11):
(1) Setne Khamwas sprach zu seinem Sohn Si-Osire: "Mein Sohn, ich möchte dir etwas sagen."
(2) Si-Osire sprach zu seinem Vater Setne Khamwas: "Sprich, mein Vater."
(3) Setne Khamwas sprach zu seinem Sohn Si-Osire: "Mein Sohn, ich habe gehört, dass es in der Stadt Memphis ein Buch gibt, das vom Gott Thoth selbst geschrieben wurde. Es enthält zwei Zaubersprüche: Der erste Zauber erlaubt es einem, die Sprache aller Tiere zu verstehen; der zweite Zauber erlaubt es einem, die Götter selbst zu sehen. Mein Sohn, ich möchte dieses Buch haben."
(4) Si-Osire sprach zu seinem Vater Setne Khamwas: "Mein Vater, du solltest dieses Buch nicht begehren. Es ist ein gefährliches Buch, das viel Leid verursacht hat. Es gehört dem Prinzen Naneferkaptah, der es durch viele Prüfungen erworben hat. Er hat dafür sein Leben und das seiner Frau Ahwere und seines Sohnes Merib verloren. Er liegt begraben in einem Grab in Memphis, zusammen mit dem Buch. Mein Vater, lass dieses Buch in Ruhe."
(5) Setne Khamwas sprach zu seinem Sohn Si-Osire: "Mein Sohn, du hast mir nicht geholfen. Ich muss dieses Buch haben. Ich werde nach Memphis gehen und das Grab von Naneferkaptah finden. Ich werde ihm das Buch abnehmen und es mit mir nehmen."
(6) Si-Osire sprach zu seinem Vater Setne Khamwas: "Mein Vater, wenn du das tust, wirst du es bereuen. Du wirst viel Unglück erleben. Aber wenn du nicht auf mich hörst, dann begleite ich dich wenigstens."
(7) Setne Khamwas sprach zu seinem Sohn Si-Osire: "Gut, mein Sohn. Lass uns nach Memphis gehen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Demotische_Schrift
Setne und Si-Osire gingen nach Memphis und fanden das Grab. Sie gingen hinunter in eine Kammer, die mit Gold geschmückt war. In der Mitte stand ein Sarg aus Alabaster. Setne wollte den Kasten aus Eisen öffnen, in dem das Buch war. Aber die Stimme von Naneferkaptah erschallte. Setne forderte ihn heraus. Sie spielten Senet um ihre Seelen. In der dritten Runde gewann Setne. Naneferkaptah sagte ihm, er könne das Buch haben, wenn er Ahwere und Merib nach Memphis brächte.
Im zweiten Teil fahren sie nach Koptos. Setne ignoriert alle Warnungen des Hohepriesters. Er bricht das Siegel der eisernen Tür. Auf dem Rückweg geschehen seltsame Dinge. Die Leichen sprechen zu ihm. Anubis schickt Stürme, einen Löwen und ein Krokodil. Si-Osire wird getötet. Setne bereut seine Tat zutiefst.
Im dritten Teil betet Setne zu Anubis. Der Gott hat Mitleid und gibt Si-Osire das Leben zurück. Alles wird wiederhergestellt. Sie bringen die Mumien nach Memphis. Naneferkaptah lobt Setne für seine Weisheit und überlässt ihm das Buch, solange er es für gute Zwecke nutzt. Setne geht glücklich nach Hause.
Kommentar eines Lesers: Ich habe daraus gelernt, dass man vorsichtig sein muss, wenn man nach Wissen sucht. Wissen ist eine gute Sache, aber es kann auch gefährlich sein. Ich habe auch gelernt, dass man Respekt zeigen muss für die Toten und die Götter. Sie haben Macht über das Schicksal der Lebenden.
Kommentar eines Lesers: Die Moral der Geschichte ist, dass das Leben nach dem Tod von den Taten im Leben abhängt, und dass man nicht nach dem äußeren Schein urteilen sollte. Die Geschichte zeigt auch die Wichtigkeit des Konzepts von Maat, der Harmonie und Balance.