DIE URSACHE
Der fundamentale Fehler jeder Manifestation liegt im Identitäts-Irrtum. Die meisten Personen verstehen schon prinzipiell nicht, dass sie versuchen als Traumfigur den Traum zu verändern. Sie agieren aus einem Mangel heraus und bestätigen diesen Mangel durch ihr aktives "Wollen".
Im Arcanum verstehen wir: Solange du versuchst, etwas zu bekommen, erklärst du dem Quantenfeld, dass du es nicht hast. Das Feld liefert dir exakt diese Realität: Das Nicht-Haben. Du bist ein kleiner (noch unbewusster) Gott der nicht weiß wie er seine Welten erschafft (träumt).
Manifestation ist kein psychologischer Trick oder eine erlernbare Technik, sondern eine Frequenz-Verdichtung. Sie geschieht in dem Moment, in dem der Beobachter seine Rolle als Ursache annimmt. Du wartest nicht auf das Glück oder willst Glück erzeugen – du bist die Ursache dafür.
Dies erfordert die Gnadenlosigkeit der Präsenz: Da ist kein Millimeter Raum für Zweifel. Wer nachprüft ("Ist es schon da?"), bricht den Prozess der Verdichtung ab. Schon an dieser Schilderung müsste man merken, dass das in der dualen Sphäre des Traumes unmöglich ist. Wenn man hinter dem Schleier der Parzen steht, erkennt man das. Eine Figur auf einer Kinoleinwand kann nicht aus dem Bild treten und den Projektor umbauen, um die Handlung zu ändern. Sie ist das Ergebnis des Lichts, nicht die Quelle. Man erkennt jenseits der Logik und des Denkens. Es ist wie ein Blitzeinschlag: Er erfolgt schnell und ohne Zeugen. Eine Traumfigur im Traum kann nicht erkennen, dass sie keinen freien Willen hat, und nur ausgeträumt wird, inklusive der ganzen Manifestationsgelüste.
Um die sogenannte "Realität" zu beugen, den Traum zu verändern, musst du das Vakuum absolut halten können. Wunschlos sein, ohne Absicht – wie soll das gehen, wenn Du die Absicht hast zu manifestieren und keinen freien Willen hast? Sei das Gefäß (KLI), aber identifiziere dich nicht mit dem Wasser, mit dem Licht, das hindurchfließt. Wenn das Sorgen-System der Person schweigen könnte (was unmöglich ist), beginnt die wahre Arbeit des Manifestierens auf der anderen Seite, wo das automatisch abläuft, so wie Du nachts automatisch träumst und Welten erschaffst.
Wahre Manifestation braucht kein bestimmtes "Wie". Sie braucht nur die absolute Stimmigkeit des Augenblicks im Bewusstsein. Alles folgt einem Resonanzgesetz gemäß des einen ersten Willens. Es ist Paradox, durch absichtslose Beobachtung ändere ich indirekt das Kli und den Schirm, und somit seine Füllung, das ist jedoch keine willentliche Machtausübung.
„Wer durch das Nadelöhr der Absichtslosigkeit geht, findet die Allmacht des Seins.“