Peter Staaden

Vom Signal zur Essenz: Ein Leben zwischen Technik und Mystik.

Die langjährige weltliche Tätigkeit als Bildingenieur beim größten Fernsehsender Europas war die Schule der technischen Integrität. In der Sendeabwicklung und Koordination wurde der Fluss der Bilder nicht nur gesteuert, sondern als Metapher für die Konstruktion medialer und manipulierter Realitäten erkannt. Dieser tiefe Blick hinter die Kulissen der eitlen TV-Welt – und das Erleben, dass diese "mediale Realität" von vielen Zuschauern adaptiert und geglaubt wird – war eine der Ursachen für die tiefere Suche nach der Wahrheit hinter dem Signal.

Parallel dazu dienten die bildende Kunst, ein autodidaktisches Studium und die Dichtung als Ausdrucksmöglichkeit, um das Unsichtbare erfahrbar zu machen. Dreizehn Jahre Aufenthalt in Paris, gewidmet der Tiefenerforschung der Lurianischen Kabbala, waren dabei keine akademische Station, sondern die notwendige Phase der Innenschau in die energetische Struktur der Existenz.

Im Alter von 27 Jahren vollzog sich eine tiefgreifende spirituelle Initiation, die jede bisherige Wahrnehmung der Welt und des Seins transformierte. Über Jahrzehnte hinweg vertiefte sich diese Resonanz in der Kabbala, den Lehren von Friedrich Weinreb und der neuzeitlichen Synthese des Holofeeling.

Heute verschmelzen diese intimen Erfahrungen zu „Gedanken werden Gold“.

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